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„Dass wir uns auf tschechischem Boden gegen sechs tschechische und österreichische gastronomische Berufsschulen durchsetzen, damit haben wir nicht gerechnet. Und dies unter den Augen einer Jury, die nur aus tschechischen Sterneköchen zusammengesetzt war. Das zeigt nur, wie hervorragend unser Kollege, Studienrat und Küchenmeister Stefan Obermüller, unsere Mannschaft auf diesen Wettbewerb vorbereitet hat und wie gut die Auszubildenden das Training umgesetzt haben“, so Außenstellenleiter Xaver Dietrich.
Am Freitag wurde noch ein letztes Mal in der Schule trainiert und nachmittags fuhr man nach Pilsen. Die Hotelunterbringung wurde vom Veranstalter für die anreisenden Teams organisiert. Der Kochwettbewerb, der am Samstag auf dem Platz der Republik im Herzen von Pilsen während der Pilsener Bauernmärkte stattfand, stand unter dem Motto „Slow kochen“. Dabei wurden den teilnehmenden Teams die zu verarbeitenden regionalen Hauptrohstoffe vorgegeben. Im Vorfeld waren diese schon bekannt, so konnte jedes Team damit ein 3-Gänge-Menü entwerfen. Obermüller ging mit den jungen Talenten der Hotelberufsschule, Matthias Schneider vom Brunnerhof in Arnschwang, Michael Meier vom Buchners in Niederwinkling, Gijs Leinarts vom Hotel Waldschlößl in Neukirchen b. Hl. Blut sowie Felix Kronschnabl vom Thula Wellnesshotel in Lalling in diesen Wettbewerb. In ihrer Freizeit standen sie stundenlang in der Schulküche und entwarfen ihr Menü, übten sich in den Kochtechniken, richteten Teller in den verschiedensten Varianten an, bis sie damit zufrieden waren. Und das Ergebnis konnte sich im wahrsten Sinne schmecken und auch sehen lassen.

   
Vorspeise: Ceviche und confiertes Loin von der Forelle mit dreierlei Karotte und Sauce Hollandaise  
   
Hauptgang: Geräucherter Schweinenacken mit Röstzwiebel und kross gebratenem Bauch mit Dunkelbierjus,
Pfifferlinge, Tomaten, Rosenkohl und Kürbispüree
 
   
Dessert: Quarkbällchen auf karamellisierten Birnen und Pflaumen mit Mandelschaum und Honig-Ziegenkäse-Rosmarineis  


Die Herausforderung war zudem, sich in den zur Verfügung gestellten Showküchen zurechtzufinden und die mitgebrachten Küchengeräte und sonstige Zutaten Platz sparend einzuräumen. Zu fest vorgegebenen Zeiten mussten die Teams dann ihre Vorspeisen, Hauptgerichte und Desserts der Jury vorlegen. Nicht nur das Aussehen und der Geschmack der angerichteten Teller wurden beurteilt, auch die Arbeitsweise, der Umgang mit den Rohstoffen, der Einsatz von Kochtechniken sowie hygienisches Arbeiten wurden von den Jurymitgliedern mit Argusaugen beobachtet.
Mit Spannung fieberte man der Siegerehrung am Nachmittag entgegen. Und all die Mühe und der Zeitaufwand bei der Vorbereitung waren vergessen, als das Viechtacher Team zum Sieger ausgerufen wurde.

Stolz trat man die Heimfahrt an und die Motivation für die Schüler, aber auch für die Lehrer wird dadurch sicherlich aufrechterhalten, sich weiter an Wettbewerben zu beteiligen. „Die Erfahrungen, die bei solchen Wettbewerben gemacht werden können, prägen das weitere berufliche Leben enorm positiv“, so der Vater des Erfolgs, Stefan Obermüller.

 

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